Unser Rheine 2030

... ist das Leitbild unserer Stadt und antwortet auf die Frage, wie sich Rheine bis 2030 und darüber hinaus entwickeln soll.

... entsteht aus einem intensiven, kritischen und konstruktiven Dialog zwischen Bürgern, Politik, Interessensvertretern/Stakeholdern und Verwaltung.

... wird Selbstverpflichtung aller Beteiligten und ist die Grundlage für zukünftige politische Entscheidungen und Fachkonzepte.

Warum der Strategieprozess "Unser Rheine 2030"?

Die rasanten Veränderungen, insbesondere aufgrund des technologischen Wandels und der gesellschaftlichen Veränderungen führen zur notwendigen Überprüfung der aktuellen Strategie IEHK 2020 und 2025. Besonders die Entwicklungen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz, Automatisierung und Digitalisierung führen zu einer immer schnelleren Veränderung.

Die bisherigen Strategie-Prozesse IEHK 2020 und 2025 sollen im Prozess "Unser Rheine 2030" neu gestaltet werden. In einem deutlich schlankeren und kürzeren Entwicklungsprozess soll mit umfassender Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger eine Strategie bis zum Jahr 2030 unter dem neuen Motto „Unser Rheine 2030“ entwickelt werden.

Das Ziel der Neuausrichtung ist insbesondere, die Zukunftsstrategie übersichtlicher und damit besser verständlich zu gestalten.

Dies führt zu den Zukunftsthemen Mobilität, Wohnen, Bildung, Arbeit und Wirtschaft, Freizeit-Kultur-Sport sowie zu folgenden Querschnittsthemen: Nachhaltigkeit & Klima, Beteiligung, Digitalisierung, Teilhabe am Leben, Generationsgerechter Haushalt, Gesunde Stadt und Migration & Integration.

Die stadtweit abgestimmte und gemeinsam getragene Stadtstrategie soll im Sommer 2020 vom Rat verbindlich beschlossen werden.

„Unser Rheine 2030“ ist dann die vereinbarte Basis der stadtweiten Steuerung, die von allen beteiligten Bürgern, Interessensvertretern, sowie Politik und Verwaltung gemeinsam entwickelt wurde und permanent weiter verfolgt wird.

Anschließend soll die Stadtstrategie „Unser Rheine 2030“ auch praktisch gelebt werden. In der Stadtverwaltung wird die Stadtstrategie zunächst über Vorlagen, Fachplanungen u.a., letztlich auch in die tägliche Verwaltungsarbeit steuernd einfließen.

Wer entwickelt die Vision "Unser Rheine 2030"?

Stadtentwicklung geht uns alle an. Nach dem Motto „Den Leisen eine Stimme geben“ wurde per Zufallsprinzip aus der Einwohnermeldedatei der Querschnitt der Rheinenser zu einem Bürgerforum eingeladen. Dieses fand am 9.11.2019 statt. Nach einem ersten Brainstorming wurden anschließend neun Arbeitsgemeinschaften zu den Zukunftsthemen Mobilität, Wohnen, Bildung, Arbeit & Wirtschaft, Freizeit-Kultur-Sport gegründet, in denen die Teilnehmer nun gemeinsam mit ausgebildeten Moderatoren Ideen für Rheines Zukunft erarbeiten.

Am 23.11.2019 ist die Online-Bürgerbeteiligung zum Strategieprozess gestartet. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich über den Online-Dialog mit Ideen am Diskurs zu Strategie für Rheine zu beteiligen.

Welchen zeitlichen Rahmen hat der Strategieprozess?

Warum "Unser Rheine 2030"?

„Unser Rheine 2030“ wird rahmensetzend und handlungsleitend. Die Strategie soll als gesamtstädtischer Handlungsrahmen zu einer positiven sozialen, wirtschaftlichen, demografischen und ökologischen Entwicklung von Rheine führen. Die Umsetzung auf eine wirkungsorientierte Steuerung ist der rote Faden für alle zukünftigen Entscheidungen.

„Unser Rheine 2030“ erhebt dabei keinen Anspruch, alle Themen, die die Entwicklung von Rheine betreffen, umfassend zu behandeln. Die zentrale Aufgabe der Stadtstrategie ist es, sektorale Sichtweisen zusammenzubringen und für unsere Stadt Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Mit der Strategie "Unser Rheine 2030" schafft Rheine eine mittelfristige Entwicklungsperspektive und einen belastbaren Orientierungsrahmen für das nächste Jahrzehnt.

Für die gesamtstädtische Ebene werden integrierte Ziele und Handlungsempfehlungen unter Beachtung von Wirkungszusammenhängen und regionalen Verflechtungen erarbeitet. Bereits bestehende, weitgehend sektoral angelegte Zielsetzungen, Konzepte und Leitlinien der Fachämter werden um gesamtstädtisch interpretierte Strategien ergänzt. Schlüsselprojekte und Maßnahmen zur Umsetzung der Ziele werden aufeinander abgestimmt.